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Was ist eigentlich Nachhaltigkeit? Forstwirtschaft: ein Bewirtschaftungsprinzip, das dadurch charakterisiert ist, dass nicht mehr Holz geerntet wird, als jeweils nachwachsen kann. Sagt der Brockhaus dazu. Nicht mehr. Heute bedeutet Nachhaltigkeit viel mehr: Der Begriff hat in allen möglichen Bereichen Gültigkeit. Das Prinzip aber ist gleich geblieben: Nicht mehr der Natur entnehmen, als sie vertragen, als nachwachsen kann. Die Idee der Nachhaltigkeit ist Jahrhunderte alt. Schon die Indianer haben die Nachhaltigkeit als Weisheit vertreten. So wird von dem Stamm der Irokesen folgender Spruch übermittelt:
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Der Begriff der »nachhaltigen Entwicklung« hat in der modernen Welt seinen Aufschwung nach der UN-Umweltkonferenz 1992 in Rio de Janeiro erlebt. Grundaussage dieses Begriffes ist es, eine soziale, ökonomische, und ökologische Entwicklung, die weltweit die Bedürfnisse der gegenwärtigen Gesellschaft befriedigt, ohne die Lebenschancen zukünftiger Generationen zu gefährden. Wer »nachhaltig leben« will, muss also seine Konsumgewohnheiten verändern. Dass man dabei auch glücklich sein kann, steht zweifellos fest. Nachhaltiges Leben bedeutet also: Weg vom »Höher-schneller-weiter-Denken, hin zu einem Leben in Verantwortung für die Mitmenschen, die Natur und für spätere Generationen. |
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