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Das Geheimnis der Bedeutung des ökologischen Wertes liegt darin, dass dieses Band noch ununterbrochen ist. Der Biotopverbund durchquert von den Jungmoränen Schleswig-Holsteins bis zu den bayrischen Mittelgebirgen eine Vielzahl von Naturräumen und verbindet so über neun Bundesländer hinweg Lebensräume, die sonst in unserer Kulturlandschaft nicht mehr vorhanden sind. Heute umfasst dieses grüne Band, das zu den größten Biotopketten der Bundesrepublik gehört, fast 1.500 km Länge. Es bietet eine unheimliche Hülle an Entfaltungsmöglichkeiten für Flora und Fauna. Das Besondere daran ist, dass es noch zusammenhängt. Doch es ist in Gefahr. Immer wieder werden Teile der seit Jahrzehnten brachliegenden Flächen illegal umgeackert oder zu Intensivgrünland entwertet. Aus ökologischen Edelsteinen werden überflüssige Produktionsflächen. Wer das Grüne Band zum ersten Mal erblickt, wird ein grünbraunes Grasland sehen, Büsche und Bäume, zugewachsene Betonplatten, er wird vielleicht unbekannte Blüten riechen und welkes Laub raschenel hören und der erste Eindruck ist: Ein Stück Wildnis! Lässt man die Natur wirklich für längere Zeit in Ruhe, so bringt sie nach ihren eignen Gesetzen harmonische Landschaften hervor, eben: Wildnis, Wildnis, die wir sich selbst überlassen, Wildnis, die wir wachsen lassen, Wildnis, zu der wir uns bekennen sollte. Weil sie auch ein Stück von uns selber ist.
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Seltene Vogelarten, wie Neuntöter sind im Grünen Band zu finden. Allein im südlichen Bereich sind über 130 Vogelarten zu finden, darunter 30 auf der roten Liste. |
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Wer Mut zur Wildnis hat, der erlebt vielleicht auch den seltsamen stillen Zauber dieser Landschaft. Der Bund Naturschutz in Bayern betreut dieses Gebiet und kämpft dafür, dass das Grüne Band erhalten bleibt. |
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